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Mit Dampf durch Wernigerode

Ein kleiner Film, der die Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode zeigt. Los geht es am Wernigeröder Hauptbahnhof im doppelten Sinne, dann Staatsbahn und Schmalspurbahn liegen direkt beieinander. Hier werden die Dampfloks versorgt. Danach folgt der Bahnhof Wernigerode-Westerntor mit seiner Werkstatt. Durch den Ortskern von Wernigerode geht es dann hinauf in den Harz. Mehr Informationen findet ihr im Video selbst. Für Fragen stehe ich wie immer gern zur Verfügung. Für den kleinen Ausschnitt in der Kirchstraße danke ich Herr H.

Fahrt mit der HSB; Wernigerode – Drei Annen Hohne

Mit der Dampflokomotive 99 7232-4 fuhr der Zug der HSB von Wernigerode bis zum Brocken. In diesem Teil des Filmes ist der Streckenabschnitt bis zum Bahnhof “Drei Annen Hohne” zu sehen. Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) schauen auf eine lange Geschichte zurück: Sie wurden Ende des letzten Jahrhunderts angelegt, um den Anschluß des Harzes mit seinen Bodenschätzen, den Holzvorkommen und der Kleinindustrie an das wirtschaftlich aufstrebende Deutschland herzustellen und den beginnenden Fremdenverkehr zu fördern. Ursprünglich waren es drei Gesellschaften, die den Harz auf schmaler Spur erschlossen: •1886 wurde die Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn AG (GHE) gegründet •1896 folgte die Nordhausen-Wernigeroder-Eisenbahn (NWE) •1897kam die Südharzeisenbahn von Walkenried nach Braunlage hinzu. Dabei wurde insgesamt dem Schmalspurverkehr der Vorzug gegeben, insbesondere da er aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse die kostengünstigere und praktisch “leichter” realisierbare Variante darstellte. Die Bahnen wurden bis 1913 miteinander verbunden. Allein die heutigen Harzer Schmalspurbahnen, die Harzquer- und Brockenbahn sowie die Selketalbahn bildeten betreiben ein über 130 km langes Netz, das obendrein auch mehrfach mit verschiedenen regelspurigen Harz- bzw. Harzrandbahnen verbunden war und ist. Die Südharzeisenbahn ging in den bewegten Zeiten unter, sie überlebte die durch die Zonengrenze bedingte Trennung vom Schmalspurnetz des Ostharzes nicht. Die GHE und die NWE wurden 1949 von